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Beim Offsetdruck handelt es sich um ein indirektes Flachdruckverfahren, bei dem vor dem Druck eine Druckplatte erstellt wird. Die Übertragung von Bildern, Texten und Grafiken auf die Druckplatte wird als Reproduktion bezeichnet.


Im Allgemeinen bestehen Druckplatten aus Zink oder Aluminium, sind nur 0,1 bis 0,5 Millimeter stark und lassen sich flexibel um eine Walze legen. Während des Drucks wird die Farbe von den Druckplatten nicht direkt auf Papier gedruckt, sondern über eine weitere Walze – den so genannten Gummituchzylinder – auf das Papier übertragen.

Beim Druck von Bildern und farbigen Darstellungen wird das CMYK-Farbmodell angewendet. Maschinen mit mehr als vier Farbwerken erlauben zudem den Druck einer zusätzlichen Schmuckfarbe oder einem  Lack.




Heute werden rund zwei Drittel aller weltweit hergestellten Drucksachen im Offsetverfahren produziert: von Zeitschriften über Tageszeitungen, Versandhauskataloge, Magazine und Verpackungen bis zu Plakaten. 



Vorteile der Drucktechnik:

  • Offsetdruck eignet sich besonders für hohe Auflagen.
  • Zusätzliche Farbwerke erlauben den Druck nahezu beliebig vieler Sonderfarben und (Schutz-) Lacke.
  • Die Drucke können im Anschluss auf vielfältige Weise weiterbearbeitet werden, zum Beispiel durch Faltung, Rillung, Perforation, Klammerung.
  • Offsetdruck kann mit Digitaldruck und Siebdruck kombiniert werden.